Projekt · Web-App

myfeedr

Self-Service-Generator für Werbebanner: aus einer Website-Adresse entsteht ein komplettes Set in bis zu 52 Formaten.

Screenshot der Startseite von myfeedr, Web-App
Rolle
Konzept, Umsetzung & Betrieb
Zeitraum
seit August 2026
Leistungen
Produktkonzept, Entwicklung, SEO
Technik
Laravel · Filament · Headless Chrome

Ausgangslage

Ein Motiv, dreißig Größen, viel Handarbeit

Für eine Kampagne braucht man dasselbe Motiv in vielen Formaten, für Display, Google Ads, Social Media, Newsletter und digitale Außenwerbung. Jede Größe hat eigene Proportionen, eigene Schriftgrößen und eigene Regeln.

In der Praxis heißt das entweder Handarbeit im Grafikprogramm oder eine Agentur, die pro adaptiertem Format abrechnet.

Aus zwei Vorgängerprojekten wusste ich außerdem, was ich nicht mehr will, nämlich Chat-Korrekturen, einen Freiform-Editor und Langläufer, die im Webaufruf hängen bleiben.

Ziel & Rahmenbedingungen

Adresse eingeben, Set bekommen

Aus einer Website-Adresse sollte ohne Designkenntnisse ein vollständiges Werbemittel-Set entstehen, mit den Farben, Schriften, Logos und Texten der jeweiligen Marke.

Das Auslesen sollte kostenlos sein und ohne Konto funktionieren. Bezahlt wird erst, wenn jemand das fertige Set freischaltet, einmalig und ohne Abo.

Entscheidungen

Vier Entscheidungen für ein klares Produkt

Die Entscheidungen stammen zu einem großen Teil aus den Fehlern der Vorgängerprojekte.

Dreistufige Extraktion statt KI für alles

Zuerst liest ein klassischer Abruf die Seite aus, Logo, Farben, Schriften, Texte und Produkte, jeweils mit einem Sicherheitswert. Erst wenn der zu niedrig ist, folgt der Headless-Browser, und ein Sprachmodell kommt zuletzt. Das hält Kosten und Laufzeit niedrig.

Formular statt Freiform-Editor

Im Studio lassen sich Logo, Farben, Layout und Texte über Felder ändern, nicht über eine freie Zeichenfläche. Das Ergebnis bleibt dadurch in allen Formaten konsistent und für Laien bedienbar.

Ein Master-Layout für alle Größen

Aus einem Layout entstehen alle Formate automatisch, statt jede Größe einzeln zu bauen. Varianten gibt es als Auswahl, nicht als Handarbeit.

Kein Abo, kein Konto vor dem Kauf

Auslesen und Vorschau sind kostenlos und ohne Registrierung. Ein Konto entsteht erst beim Freischalten, bezahlt wird einmalig pro Set.

Technische Umsetzung

Pipeline, Rendering, Betrieb

Die Extraktions-Pipeline

Stufe eins holt die Seite per HTTP und sucht Logo, Farbpalette, Schriften, Produkte und Texte über strukturierte Daten, Meta-Angaben und CSS. Jedes Feld bekommt einen Wert zwischen null und hundert. Stufe zwei startet den Headless-Browser, wenn die Seite als JavaScript-Anwendung erkannt wird oder der Wert zu niedrig bleibt. Stufe drei nutzt ein Sprachmodell für das, was dann noch fehlt.

Vom Brand-Kit zum Set

Die gefundenen Werte bilden ein Brand-Kit aus Logo, Farben, Schriften und Texten. Daraus rendert der Generator die Formate als Bilddateien, die sich als Paket herunterladen lassen.

Technischer Unterbau

Die Anwendung läuft auf Laravel mit einem Filament-Adminbereich, Headless Chrome für Screenshot und Extraktion, Stripe für die Bezahlung und Vite mit Alpine im Frontend. Formate und Pakete werden im Admin gepflegt und stehen nicht im Code.

Betrieb ohne Handarbeit

Ein Push auf den Hauptzweig löst Pull, Composer, Build, Migrationen und Cache-Aufbau aus. Ein einziger Cron-Eintrag startet den Dispatcher, der Warteschlange, Aufräumarbeiten, Stripe-Abgleich, Sitemap und Backup übernimmt.

Einblicke

So sieht es aus

myfeedr.com/de/bannergroessen
Screenshot myfeedr.com/de/bannergroessen am Desktop
Die Übersicht der Bannergrößen am Desktop und die Startseite auf dem Smartphone.
Mobile Ansicht von myfeedr
Screenshot myfeedr.com/de/bannergroessen
Die Übersichtsseite ordnet alle Formate nach Einsatzgebiet und Paket.
Screenshot myfeedr.com/de/glossar/medium-rectangle
Eine Inhaltsseite aus dem Glossar, hier zum bekanntesten Display-Format.
Screenshot myfeedr.com/de/banner/300x250
Sonderfall Formatseite: Maße, Einsatz und Beispiel für ein einzelnes Werbemittel.

Das Ergebnis

Ein Set statt vieler Einzelaufträge

52
Formate im Komplett-Set
79
Einstieg netto
168
Seiten in der Sitemap

Stand der Zahlen 15. September 2026

Das Komplett-Set umfasst 15 Display-Formate, 6 für Google Ads, 10 für Social Media, 7 für Newsletter und 14 für digitale Außenwerbung. Kleinere Pakete decken einzelne Einsatzgebiete ab, ein Upgrade kostet die Differenz.

Neben dem Generator tragen Formatseiten und ein Glossar die Sichtbarkeit. Die Beispielgalerie zeigt echte Sets, unter anderem von Projekten aus diesem Portfolio.

Was ich daraus mitnehme

Was ich aus dem Produktbau mitnehme

  • Teure Schritte zuletzt. Erst günstig auslesen, dann den Browser starten, ein Sprachmodell nur für den Rest.
  • Einschränkung ist ein Feature. Ein Formular-Editor liefert für Laien bessere Ergebnisse als eine freie Zeichenfläche.
  • Preise und Formate gehören in die Verwaltung. Was im Code steht, ändert niemand am Freitagabend.
  • Langläufer gehören in eine Warteschlange. Im Webaufruf brechen sie ab und lassen halbfertige Projekte zurück.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Banner-Generator

Woher weiß der Generator, wie meine Marke aussieht?

Er liest die angegebene Website aus, Logo, Farbpalette, Schriften, Texte und Produktbilder. Zuerst über einen klassischen Abruf mit strukturierten Daten und CSS, bei Bedarf über einen Headless-Browser. Was dann noch fehlt, ergänzt zuletzt ein Sprachmodell.

Was kostet das und gibt es ein Abo?

Das Auslesen und die Vorschau sind kostenlos, ein Konto braucht es erst beim Freischalten. Bezahlt wird einmalig pro Set, der Einstieg liegt bei 79 Euro netto, das Komplett-Set mit 52 Formaten bei 349 Euro.

Kann ich das Ergebnis anpassen?

Ja, im Studio über Felder für Logo, Farben, Layout und Texte. Änderungen wirken auf alle Formate gleichzeitig, damit das Set konsistent bleibt. Einen freien Grafikeditor gibt es bewusst nicht.

In welchen Formaten bekomme ich die Banner?

Als Bilddateien im Paket, jeweils in allen Größen des gebuchten Pakets. Welche Formate zu welchem Paket gehören, wird in der Verwaltung gepflegt und kann wachsen, ohne dass dafür Code geändert wird.

Wie lange dauert das Auslesen?

Je nach Seite etwa zwanzig Sekunden bis drei Minuten. Der Aufruf läuft im Hintergrund über eine Warteschlange, damit nichts abbricht, wenn eine Seite langsam antwortet.

Eingesetzt

Leistungen & Technik

Leistungen

ProduktkonzeptEntwicklungCheckoutSEO-Landingpages

Technik

Laravel 12Filament 4Headless ChromeStripeAlpine.js

Marketing & KI

SEOGlossarClaude API

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