Projekt · Markenportal

cromavo

Zweisprachiges Portal für Mode- und Schmuckmarken: wem eine Marke gehört, wo produziert wird und woraus die Ware besteht, mit Quellen.

Screenshot der Startseite von cromavo, Markenportal
Rolle
Konzept, Umsetzung & Betrieb
Zeitraum
seit Juli 2026
Leistungen
Konzept, Design, Entwicklung, Recherche
Technik
PHP · MySQL · JavaScript

Ausgangslage

Wem eine Marke gehört, steht selten auf der Website

Wer wissen will, zu welchem Konzern eine Modemarke gehört, wo ihre Ware entsteht oder woraus sie besteht, findet auf den Markenseiten selbst meist nur Werbetexte. Die belastbaren Angaben stecken in Geschäftsberichten, Lieferantenlisten und Produktdatenblättern.

Solche Aussagen sind heikel. Ohne Beleg ist eine Behauptung über Eigentümer oder Produktionsländer schnell falsch oder angreifbar.

cromavo sollte diese Informationen sammeln, zweisprachig aufbereiten und dabei nichts behaupten, was sich nicht nachprüfen lässt. Aus Sicht der Leserinnen und Leser geht es um eine einfache Frage, nämlich wer hinter einer Marke steht und was man beim Kauf tatsächlich bekommt.

Ziel & Rahmenbedingungen

Quellenpflicht als Grundregel

Jede Aussage zu Konzernzugehörigkeit, Produktion oder Material braucht eine verlinkte Quelle mit Abrufdatum. Was sich nicht belegen lässt, erscheint nicht, auch wenn es plausibel klingt.

Die Seiten sind bewusst keine Tests und keine Bewertungen. Sie heißen Porträt und trennen sichtbar zwischen dem, was belegt ist, und dem, was offen bleibt.

Entscheidungen

Vier Entscheidungen für ein belegbares Portal

Die Regeln stehen im Datenmodell, damit sie sich beim Schreiben nicht umgehen lassen.

Fakten und Sprache trennen

Sprachneutrale Fakten wie Konzern, Gründungsjahr oder Produktionsländer stehen in der Markentabelle, die Texte je Sprache in einer eigenen Übersetzungstabelle. Dadurch bleibt eine Korrektur am Fakt in allen Sprachen wirksam.

Quellen als eigene Tabelle

Quellen hängen nicht im Text, sondern liegen als Datensätze mit Titel, Adresse und Abrufdatum. Ein Porträt zeigt sie gebündelt, und fehlende Belege fallen sofort auf.

Länder als Code, nicht als Wort

Produktionsländer stehen als ISO-Code in der Datenbank, der Anzeigename kommt je Sprache aus der Konfiguration. Der erste Zweisprachigkeits-Fehler war genau das Gegenteil, ein deutscher Ländername auf der englischen Seite.

Englisch als Standard, Deutsch als Sprachvariante

Die englische Fassung liegt am Wurzelpfad, die deutsche unter einem Sprachpräfix. Das Modell ist auf weitere Sprachen ausgelegt, ohne dass Deutsch ein Sonderfall im Code wäre.

Technische Umsetzung

Datenmodell, Sprachen, Gestaltung

Marken, Übersetzungen, Quellen

Drei Tabellen tragen das Portal. Marken enthalten die sprachneutralen Fakten, Übersetzungen die Texte je Sprache mit eigenem Keyword-Slug, Quellen die Belege. Dazu kommen Listen- und Wissensseiten sowie Faktenchecks als eigener Seitentyp.

Zweisprachigkeit ohne Sonderfälle

Die Sprachumschaltung entsteht aus den vorhandenen Übersetzungen, hreflang wird daraus abgeleitet. Fehlt eine Sprache, verweist die Seite nicht auf eine leere Adresse.

Design „Atelier“

Monochrom, ohne Akzentfarbe, mit großer eng gesetzter Display-Typografie und weichen Flächen statt Linien. Helligkeit und Dunkelheit lassen sich umschalten, ein kleines Skript vor dem ersten Rendern verhindert das Aufblitzen der falschen Variante.

Inhalte als Migration

Neue Marken entstehen als Migrationsdatei mit Fakten, Texten in beiden Sprachen und Quellen. Damit ist jede Veröffentlichung reproduzierbar und lässt sich prüfen, bevor sie live geht.

Einblicke

So sieht es aus

cromavo.com/de/marken
Screenshot cromavo.com/de/marken am Desktop
Die Übersicht der Markenporträts am Desktop und die Startseite auf dem Smartphone.
Mobile Ansicht von cromavo
Screenshot cromavo.com/de/marken
Die Übersicht bündelt alle Porträts und zeigt, wie viele Marken dokumentiert sind.
Screenshot cromavo.com/de/cos-marke
Ein Markenporträt mit Konzernzugehörigkeit, Produktionsländern und verlinkten Quellen.
Screenshot cromavo.com/de/faktenchecks
Sonderfall Faktencheck: einzelne Behauptungen werden geprüft und mit Stand-Datum belegt.

Das Ergebnis

Marken, die man nachprüfen kann

63
Markenporträts
2
Sprachen
192
Seiten in der Sitemap

Stand der Zahlen 15. September 2026

Das Portal wächst in Wellen, zuletzt um Outdoor- und Schmuckmarken. Jede Marke bringt Fakten, Texte in zwei Sprachen und ihre Quellen mit, sonst erscheint sie nicht.

Neben den Porträts gibt es Verzeichnisse, Material- und Wissensseiten sowie Faktenchecks, die einzelne Behauptungen gegen Belege stellen. Ein Faktencheck greift zum Beispiel zwei Shirts desselben Herstellers auf, die sich im Preis deutlich unterscheiden, und prüft, was an Material und Herkunft wirklich anders ist.

Die Porträts erscheinen in Wellen. Zuletzt sind Outdoor- und Schmuckmarken dazugekommen, jeweils mit Fakten, Texten in zwei Sprachen und ihren Quellen.

Was ich daraus mitnehme

Was ich aus dem Quellenprinzip mitnehme

  • Regeln gehören ins Datenmodell. Eine Redaktionsregel wird umgangen, ein Pflichtfeld nicht.
  • Fakten von Sprache trennen. Sonst korrigiert man denselben Fehler in jeder Sprache einzeln.
  • Codes statt Klartext speichern. Länder, Materialien und Kategorien als Schlüssel abzulegen, verhindert deutsche Wörter auf englischen Seiten.
  • Offenlegen, was fehlt. Ein Porträt, das sagt, was nicht belegt ist, wirkt glaubwürdiger als eines, das jede Lücke füllt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Markenportal

Woher stammen die Angaben zu Konzern und Produktion?

Aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Geschäftsberichten, Lieferantenlisten, Produktdatenblättern und Angaben der Unternehmen selbst. Jede Quelle steht mit Titel, Adresse und Abrufdatum am Porträt, sodass sich jede Aussage nachvollziehen lässt.

Was passiert, wenn sich etwas ändert?

Die Fakten liegen sprachneutral in der Datenbank. Ändert sich der Eigentümer oder ein Produktionsland, wird der Fakt samt Quelle aktualisiert, und beide Sprachfassungen zeigen sofort den neuen Stand.

Sind die Porträts Tests oder Bewertungen?

Nein. Es gibt keine Noten und kein Ranking. Die Seiten beschreiben, was belegt ist, und benennen ausdrücklich, was offen bleibt.

Warum ist Englisch die Hauptsprache?

Weil Marken- und Konzernfragen international gestellt werden. Englisch liegt deshalb am Wurzelpfad, Deutsch unter einem Sprachpräfix. Weitere Sprachen lassen sich ergänzen, ohne dass eine davon im Code ein Sonderfall wäre.

Wie entsteht eine neue Marke im Portal?

Als Migrationsdatei mit Fakten, Texten in beiden Sprachen und Quellen. Erst wenn diese Datei durchläuft, existiert die Marke. Das erzwingt Vollständigkeit und macht jede Veröffentlichung wiederholbar.

Eingesetzt

Leistungen & Technik

Leistungen

KonzeptDesign-UmsetzungEntwicklungQuellenrecherche

Technik

PHPMySQLJavaScriptCloudflare

Marketing & KI

Internationales SEOhreflangClaude Code

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