cromavo
Zweisprachiges Portal für Mode- und Schmuckmarken: wem eine Marke gehört, wo produziert wird und woraus die Ware besteht, mit Quellen.

Ausgangslage
Wem eine Marke gehört, steht selten auf der Website
Wer wissen will, zu welchem Konzern eine Modemarke gehört, wo ihre Ware entsteht oder woraus sie besteht, findet auf den Markenseiten selbst meist nur Werbetexte. Die belastbaren Angaben stecken in Geschäftsberichten, Lieferantenlisten und Produktdatenblättern.
Solche Aussagen sind heikel. Ohne Beleg ist eine Behauptung über Eigentümer oder Produktionsländer schnell falsch oder angreifbar.
cromavo sollte diese Informationen sammeln, zweisprachig aufbereiten und dabei nichts behaupten, was sich nicht nachprüfen lässt. Aus Sicht der Leserinnen und Leser geht es um eine einfache Frage, nämlich wer hinter einer Marke steht und was man beim Kauf tatsächlich bekommt.
Ziel & Rahmenbedingungen
Quellenpflicht als Grundregel
Jede Aussage zu Konzernzugehörigkeit, Produktion oder Material braucht eine verlinkte Quelle mit Abrufdatum. Was sich nicht belegen lässt, erscheint nicht, auch wenn es plausibel klingt.
Die Seiten sind bewusst keine Tests und keine Bewertungen. Sie heißen Porträt und trennen sichtbar zwischen dem, was belegt ist, und dem, was offen bleibt.
Entscheidungen
Vier Entscheidungen für ein belegbares Portal
Die Regeln stehen im Datenmodell, damit sie sich beim Schreiben nicht umgehen lassen.
Fakten und Sprache trennen
Sprachneutrale Fakten wie Konzern, Gründungsjahr oder Produktionsländer stehen in der Markentabelle, die Texte je Sprache in einer eigenen Übersetzungstabelle. Dadurch bleibt eine Korrektur am Fakt in allen Sprachen wirksam.
Quellen als eigene Tabelle
Quellen hängen nicht im Text, sondern liegen als Datensätze mit Titel, Adresse und Abrufdatum. Ein Porträt zeigt sie gebündelt, und fehlende Belege fallen sofort auf.
Länder als Code, nicht als Wort
Produktionsländer stehen als ISO-Code in der Datenbank, der Anzeigename kommt je Sprache aus der Konfiguration. Der erste Zweisprachigkeits-Fehler war genau das Gegenteil, ein deutscher Ländername auf der englischen Seite.
Englisch als Standard, Deutsch als Sprachvariante
Die englische Fassung liegt am Wurzelpfad, die deutsche unter einem Sprachpräfix. Das Modell ist auf weitere Sprachen ausgelegt, ohne dass Deutsch ein Sonderfall im Code wäre.
Technische Umsetzung
Datenmodell, Sprachen, Gestaltung
Marken, Übersetzungen, Quellen
Drei Tabellen tragen das Portal. Marken enthalten die sprachneutralen Fakten, Übersetzungen die Texte je Sprache mit eigenem Keyword-Slug, Quellen die Belege. Dazu kommen Listen- und Wissensseiten sowie Faktenchecks als eigener Seitentyp.
Zweisprachigkeit ohne Sonderfälle
Die Sprachumschaltung entsteht aus den vorhandenen Übersetzungen, hreflang wird daraus abgeleitet. Fehlt eine Sprache, verweist die Seite nicht auf eine leere Adresse.
Design „Atelier“
Monochrom, ohne Akzentfarbe, mit großer eng gesetzter Display-Typografie und weichen Flächen statt Linien. Helligkeit und Dunkelheit lassen sich umschalten, ein kleines Skript vor dem ersten Rendern verhindert das Aufblitzen der falschen Variante.
Inhalte als Migration
Neue Marken entstehen als Migrationsdatei mit Fakten, Texten in beiden Sprachen und Quellen. Damit ist jede Veröffentlichung reproduzierbar und lässt sich prüfen, bevor sie live geht.
Einblicke
So sieht es aus





Das Ergebnis
Marken, die man nachprüfen kann
Stand der Zahlen 15. September 2026
Das Portal wächst in Wellen, zuletzt um Outdoor- und Schmuckmarken. Jede Marke bringt Fakten, Texte in zwei Sprachen und ihre Quellen mit, sonst erscheint sie nicht.
Neben den Porträts gibt es Verzeichnisse, Material- und Wissensseiten sowie Faktenchecks, die einzelne Behauptungen gegen Belege stellen. Ein Faktencheck greift zum Beispiel zwei Shirts desselben Herstellers auf, die sich im Preis deutlich unterscheiden, und prüft, was an Material und Herkunft wirklich anders ist.
Die Porträts erscheinen in Wellen. Zuletzt sind Outdoor- und Schmuckmarken dazugekommen, jeweils mit Fakten, Texten in zwei Sprachen und ihren Quellen.
Was ich daraus mitnehme
Was ich aus dem Quellenprinzip mitnehme
- Regeln gehören ins Datenmodell. Eine Redaktionsregel wird umgangen, ein Pflichtfeld nicht.
- Fakten von Sprache trennen. Sonst korrigiert man denselben Fehler in jeder Sprache einzeln.
- Codes statt Klartext speichern. Länder, Materialien und Kategorien als Schlüssel abzulegen, verhindert deutsche Wörter auf englischen Seiten.
- Offenlegen, was fehlt. Ein Porträt, das sagt, was nicht belegt ist, wirkt glaubwürdiger als eines, das jede Lücke füllt.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Markenportal
Woher stammen die Angaben zu Konzern und Produktion?
Aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Geschäftsberichten, Lieferantenlisten, Produktdatenblättern und Angaben der Unternehmen selbst. Jede Quelle steht mit Titel, Adresse und Abrufdatum am Porträt, sodass sich jede Aussage nachvollziehen lässt.
Was passiert, wenn sich etwas ändert?
Die Fakten liegen sprachneutral in der Datenbank. Ändert sich der Eigentümer oder ein Produktionsland, wird der Fakt samt Quelle aktualisiert, und beide Sprachfassungen zeigen sofort den neuen Stand.
Sind die Porträts Tests oder Bewertungen?
Nein. Es gibt keine Noten und kein Ranking. Die Seiten beschreiben, was belegt ist, und benennen ausdrücklich, was offen bleibt.
Warum ist Englisch die Hauptsprache?
Weil Marken- und Konzernfragen international gestellt werden. Englisch liegt deshalb am Wurzelpfad, Deutsch unter einem Sprachpräfix. Weitere Sprachen lassen sich ergänzen, ohne dass eine davon im Code ein Sonderfall wäre.
Wie entsteht eine neue Marke im Portal?
Als Migrationsdatei mit Fakten, Texten in beiden Sprachen und Quellen. Erst wenn diese Datei durchläuft, existiert die Marke. Das erzwingt Vollständigkeit und macht jede Veröffentlichung wiederholbar.
Eingesetzt
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